Die Krise des HSV

Moin,Moin an alle Fußballfans.

Die schlechten Nachrichten über den Hamburger SV nehmen kein Ende. Als Außenstehender bekommt man den Eindruck vermittelt, dass in diesem Verein nichts zusammenpasst.

Gestern sagte Felix Magath, dessen Name seit Tagen spekuliert wurde, dem HSV ab. Er begründete dies auf seiner Facebook-Page: „Teile des Aufsichtsrates, der Vorstand sowie die Initiatoren der Gruppe HSVplus haben sich gegen mich gestellt. Wie soll man mit solchen Voraussetzungen einen Verein erfolgreich durch den Abstiegskampf führen?“

Wer gehofft hatte, dass die HSV-Spitze sich nun deutlich zu Bert Van Marwijk bekennt, liegt falsch. Der HSV soll mit dem just von Hannover 96 entlassenen Mirko Slomka Kontakt aufgenommen haben. Das heißt im Klartext: Holt Marwijk morgen gegen Braunschweig keinen Auswärtsdreier fliegt der Holländer, und der HSV ist mal wieder auf Trainersuche.

Doch die Nebengeräusche und Kriegsschauplätze in Hamburg nehmen kein Ende. Der Sportdirektor Oliver Kreuzer kritisierte Bert Van Marwijk öffentlich, weil der seinen Profis nach der 0:3 Schlappe gegen Schalke 04 zwei Tage trainingsfrei gab. Dasselbe praktizierte Kreuzer beim Vorgänger Fink, den er im damaligen Doppelpass an den Pranger stellte.

Dass es im Verein drunter und drüber geht zeigt auch der Fall Jonathan Tah. Der erst 17-Jährige Stammspieler in der Innenverteidigung musste erfahren wie Vertragsdetails in den Medien publiziert wurden. Daraufhin legte sich Tah´s Vater mit HSV-Boss Jarchow an. Das Ende vom Lied war, dass Tah von Marwijk aus dem Kader beim Heimspiel gegen die Hertha gestrichen wurde um ihn zu schützen.

Da aus der Jugend, bis auf wenige Ausnahmen, wie Jonathan Tah oder Zhi Gin Lam, wenige Spieler den Sprung zu den Profis schaffen ist der klamme HSV auf Transfers angewiesen.Die kluge Ausleihe von Pierre-Michel Lasogga muss Oliver  Kreuzer natürlich zu Gute geschrieben werden. Spieler wie Rudnevs oder Skjelbred spiegeln die Misere des HSV dagegen perfekt wieder. Rudnevs spielte im Gegensatz zur Hinrunde in Hamburg bisher alle drei Spiele für 96 über die volle 90 Minuten und netzte zwei mal ein. Skjelbred wird bei der Hertha als „Multi-Allrounder“ gefeiert und etablierte sich schnell zur Stammkraft.

Übrigens wird eine Rückkehr von Marcell Jansen zu Borussia Mönchengladbach spekuliert. Man kann den Nationalspieler verstehen, der Jahr für Jahr an eine Verbesserung glaubte, aber nach 6 Jahren beim Hamburger SV diesem Chaos entfliehen möchte.

Ich wünsche euch Fans ein erfolgreiches Wochenende!

Bis Bald, euer Max.

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